Syvota

von Bernd Holzmann am 28.06.2019 / in Blog

Gestern, in Fiskardo, sahen wir plötzlich eine schöne Centurion 32 in den Hafen einfahren. Natürlich haben wir da unsere Abfahrt verschoben, sind an Land gerudert, um die Bucht gelaufen und haben die Crew der Pim 3 begrüßt. 4 sehr freundliche Italiener, die uns sofort auf ihr Boot zu einer Besichtigung und ein paar Bier einluden. Eine Einladung zu italienischer Pasta mussten wir leider ausschlagen, da wir weiter nach Norden müssen, um Verena am Sonntag pünktlich am Flughafen absetzen zu können.


In Fiskardo haben wir mit Anker und Heckleine zum Land festgemacht. Und dabei haben wir schön aufgepasst, dass wir nicht die Ankerketten mit Nachbarn kreuzen. Als wir uns auf den Weg zum Pim 3 machten, waren unsere Nachbarn schon weg und unser Anker frei. Als wir zurück kamen hatten wir dann neue Nachbarn. Alle haben hier Ankerwinschen. Wir nicht. Bei uns ist das Hochziehen der 30 m Ankerkette (plus 30 m Leine) immer auch mein Frühsport. Aber dieses Mal war ich zu schwach. Es waren noch 15m Kette im Wasser und ich konnte sie nicht weiter hochziehen. Der Nachbar hatte seine Kette darüber gelegt. Da das schwere Schiff Teil einer Flottille war, kam dann ein Begleitboot um uns zu helfen. Allerdings schlugen die ersten Versuche fehlt, so dass der Nachbar seine Kette nochmal komplett hochnehmen musste. Dabei kam dann unser Anker auch zum Vorschein. Ready to go! Die lassen ihren Anker wieder fallen, während ich unseren einhole, zum x-ten Mal. Die letzten 15 gehen wieder nicht. Der andere Anker hat unseren wieder begraben😬🏴‍☠️
Dann aber, nach etwa 1 h Hafenkino, bei dem wir Mitten im kleinen Hafen und damit 3 Fähren und etlichen ein- und ausfahrenden Booten im Weg lagen.
Naja, dann 2 h segelnd nach Syvota auf Lefkas. Ein schöner Hafen in einer Bucht, wo wir an einem Steg mit Mooringleinen, Wasser und Strom in einem Supermarkt 10m neben dem Boot angelegt haben. Luxus pur. Und heute geht’s weiter nach Meganisi. Aktuell machen wir Badeurlaub.

Yesterday in Fiskardo, we were about to leave when we saw a beautiful Centurion 32 entering the harbor and docking on the other side. So we decided to postpone our departure, have an Freddo espresso in the harbor and visit the crew of Pim 3! The crew of 4 were very friendly Italians, who invited us immediately to have a look at their Centurion and have some beer with them. Excellent! They also invited us to Italian pasta, but we wanted to go further north, since we have to drop Verena on the airport on Sunday.

In Fiskardo we anchored with the back towards the coast, where we fixed it with 2 landlines. Since the boats are lying in a row next to each other, there is always the risk that anchor chains cross each other. While we were on Pim 3, a big boat anchored next to us and when I tried to pull our anchor up,  I couldn’t… Yes, I am the anchor winch😶 Honestly, all boats here have anchor winches. For me it is the only sport I’m doing at the moment. And yesterday was sports day. We were in the middle of the bay, right in the way of incoming and leaving yachts and 3 ferries, not able to move. And I tried to pull the chain up, let it down and up again. We tried everything. The other boat belonged to a charter flotilla, so their guides helped as well and at the end they had to pul the anchor up completely, which released ours. Once they saw our anchor on their chain, they released it and dropped theirs again  to go back in their parking position. They did this while I was still pulling our chain in. And! The last 10 meters I still couldn’t pull, since their anchor was on ours again! The whole thing one more time😝 and after just 1 hour we left the harbor to sail to Syvota on Lefkas. Here we are on a berth in a beautiful bay. We have shore power, water, mooring lines (no anchor!) and a small supermarket 5 m from the boat. Pure luxury.

Now we’re having another cold coffee and then we’re leaving towards Meganisi, where we will be anchoring tonight.

Aktuelle Position:


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