Lipari

von Bernd Holzmann / am 20.07.2019 / in Blog

Gestern sind wir trotzdem wenig Wind tapfer nach Lipari, der Hauptinsel der Aeolischen (oder auch liparischen) Vulkaninseln gesegelt. Immer so um die 3 Knoten Fahrt. Immer kurz davor den Motor anzuwerfen. Insgesamt etwas mehr als 40 Seemeilen für die wir 10 Stunden benötigten. Die letzten 10 sm dann doch mit Motor. Und dieser so zuverlässige, 42 Jahre alte Volvo Penta macht kurz vor der Anlegestelle schlapp, nimmt kein Gas mehr an und wird langsamer. Aus ging er nicht. Manchmal hat er sich auch wieder erholt. Es war zwar wenig Wind, aber Schwell von den Fähren. Beim Anlegen braucht man wirklich den Motor. Anlegen hat dann doch schadensfrei funktioniert. Dann sind wir erst mal Essen gegangen und ich war ziemlich down. Habe mir schon überlegt wo wir wohl einen neuen Motor herbekommen. Nach ein paar Bier und leckerem Essen hat sich meine Stimmung leicht gebessert.
Heute morgen dann Fehlersuche. Kraftstoffsystem schien dicht. Also etwas verstopft? Den Tank hatte ich vor der Tour von Profis reinigen lassen. Daher hat er jetzt einen Öffnung in die man reinsehen kann. Alles sauber. Also Kraftstoffvorfilter tauschen. Der gehört glücklicherweise zu unserer umfangreichen Ersatzteilsammlung an Bord. Das Tauschen ist eine Schweinerei, aber es scheint sich gelohnt zu haben. Da war wirklich Dreck drin und gerade schnurrt der Volvi wieder wie eh und je.
Ein Bild vom dreckigen Filter und dem Schlangenmenschen beim Tausch hängt an.
Wir sind auf dem Weg zum Stromboli um dem heute Nacht beim Feuerspeien zuzusehen!



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